Der erste Schritt zu einem Treppenlift in Taufkirchen (Vils) ist eine sorgfältige Prüfung der Bausubstanz vor Ort. Die Form Ihrer Treppe, ob gerade oder kurvig mit Podesten, ist entscheidend für die Art der Schienen und den technischen Aufwand. Ein Sitzlift ist meist die richtige Wahl für Personen mit erhaltener Sitzfähigkeit, wohingegen ein Plattformlift Rollstuhlnutzern die barrierefreie Nutzung der Treppe erlaubt. Entscheidend ist dabei immer die Treppenbreite, denn die bayerischen Bauvorschriften fordern die Einhaltung einer Mindestbreite für Flucht- und Rettungswege, was bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden muss, um die Sicherheit aller Hausbewohner zu gewährleisten.
Unabhängig von Ihrem Wohnort in Taufkirchen (Vils) oder Gebensbach ist der erste konkrete Schritt ein präzises Aufmaß durch einen Fachmann direkt bei Ihnen. So wird gewährleistet, dass der Lift exakt auf Ihre Treppe zugeschnitten ist. Für die fachgerechte Installation werden oft qualifizierte Handwerksbetriebe aus der Region eingebunden, die über die Handwerkskammer für München und Oberbayern zu finden sind und mit den Gegebenheiten vertraut sind. Umfassende und neutrale Informationen zur Anschaffung sowie zu Fördermöglichkeiten bietet Ihnen der Pflegestützpunkt im Landkreis Erding in der Alois-Schießl-Platz 6, 85435 Erding. Je nach Ausführung und Treppenform liegen die Kosten für einen Treppenlift in Taufkirchen (Vils) üblicherweise zwischen 2.800 und 9.500 Euro.
Zur Finanzierung eines Treppenlifts in Taufkirchen (Vils) gibt es verschiedene Möglichkeiten, die die finanzielle Last für pflegende Angehörige reduzieren können. Voraussetzung für den Pflegekassenzuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person ist ein anerkannter Pflegegrad; dieser Zuschuss nach § 40 SGB XI muss bei der zuständigen AOK Bayern beantragt werden. Ergänzend dazu bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau mit dem KfW 159 eine zinsgünstige Finanzierungsmöglichkeit. Darüber hinaus unterstützt in Bayern die BayernLabo im Rahmen des Programms “Bayerisches Wohnungsbauprogramm” den Umbau zu barrierefreiem Wohnraum, was eine wertvolle zusätzliche Hilfe darstellt.