Für pflegende Angehörige in Erwitte besteht die Aufgabe darin, das Wohnumfeld ihrer Liebsten sicherer zu machen. Ein Treppenlift ist oft die beste Lösung, doch die Wahl des richtigen Modells hängt stark von den baulichen Gegebenheiten ab. Während für einen geraden Treppenlauf in einem Haus in Erwitte ein einfacher Sitzlift oft ausreicht, erfordern kurvige oder gewendelte Treppen eine maßgefertigte Schienenführung. Ein Plattformlift stellt die richtige Lösung für Rollstuhlfahrer dar, setzt aber eine entsprechend breite Treppe voraus. Unabhängig vom Modell ist die Einhaltung der Bauvorschriften in Erwitte zwingend erforderlich, damit Fluchtwege nicht blockiert werden und die allgemeine Haussicherheit gewahrt bleibt.
Am Anfang steht immer eine fachkundige Beratung inklusive eines präzisen Aufmaßes vor Ort bei Ihnen in Bad Westernkotten. Fachbetriebe aus der Region, welche man häufig über die Handwerkskammer Dortmund findet, sichern eine exakte Montage und einen guten Service zu. Der Pflegeberatung Kreis Soest mit Sitz in der Hoher Weg 1-3, 59494 Soest bietet neutrale Beratung zu allen Aspekten der Pflege sowie Wohnraumanpassung und leistet Unterstützung bei den notwendigen Anträgen. Die Investition für einen Treppenlift in Erwitte ist abhängig vom Modell sowie dem Verlauf der Treppe und beträgt in der Regel zwischen 2.800 und 9.500 Euro.
Die Finanzierung eines Treppenlifts muss keine unüberwindbare Hürde sein. Wenn ein Pflegegrad vorhanden ist, bezuschusst die verantwortliche AOK NordWest / AOK Rheinland die Maßnahme mit bis zu 4.180 Euro je Person gemäß § 40 SGB XI. Dieser Betrag kann für den barrierefreien Umbau genutzt werden und ist ein wichtiger erster Schritt zur Entlastung der Familienkasse. Reicht dieser Zuschuss nicht aus, kann die Restfinanzierung durch den zinsgünstigen Kredit KfW 159 der Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt werden. Speziell für Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen bietet zudem die NRW.BANK mit ihrem Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau weitere Fördermöglichkeiten, um die finanzielle Belastung für Familien in Erwitte zu minimieren.