Sich für einen Treppenlift in Berlin zu entscheiden, ist eine bedeutende Investition, um es einem Angehörigen zu gestatten, im gewohnten Umfeld, beispielsweise in Mitte oder Charlottenburg, wohnen zu bleiben. Die technische Ausführung des Lifts richtet sich nach der Bauart der Treppe: Für eine gerade Treppe genügt oft ein Standard-Sitzlift, wohingegen bei kurvigen oder mehrgeschossigen Verläufen eine individuell angepasste Schiene erforderlich ist. Für Personen im Rollstuhl eignet sich ein Plattformlift, welcher allerdings einen höheren Platzbedarf hat. Dabei ist die Treppenbreite ein kritischer Faktor, da die lokalen Bauvorschriften in Berlin vorschreiben, dass Fluchtwege für alle Bewohner passierbar bleiben müssen.
Als pflegende Angehörige müssen Sie die Kosten nicht allein tragen. Sofern ein Pflegegrad anerkannt ist, bezuschusst die AOK Nordost die Maßnahme mit bis zu 4.180 Euro je anspruchsberechtigter Person auf Grundlage von § 40 SGB XI. Sollte dieser Zuschuss nicht genügen, bietet die KfW-Bank mit dem KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” eine Option für eine zinsgünstige Finanzierung. Speziell für Berlin bietet die IBB Investitionsbank Berlin im Rahmen des Programms Barrierefreie Stadtgutscheine weitere Fördermöglichkeiten, um die finanzielle Belastung für Familien zu reduzieren und den Umbau zu erleichtern.
Der Weg zum passenden Lift beginnt mit einem professionellen Aufmaß direkt bei Ihnen vor Ort in Berlin. Qualifizierte Fachbetriebe, die oft über die Handwerkskammer Berlin zu finden sind, erstellen daraufhin ein verbindliches Angebot. Wenn Sie eine neutrale und unentgeltliche Beratung zu Pflegefragen oder zur Anpassung des Wohnraums benötigen, ist der Pflegestützpunkte Berlin in Brückenstr. 4, 10179 Berlin die richtige Anlaufstelle. Die Kosten für einen Treppenlift bewegen sich je nach Modell und Komplexität der Treppe in einer Spanne von etwa 2.800 bis 9.500 Euro.