Der Umbau zu einem barrierefreien Badezimmer in Vöhringen bedeutet ein entscheidendes Plus an Sicherheit und Selbstständigkeit, was die Lebensqualität spürbar verbessert. Eine schnelle und kostengünstige Lösung ist der Teilaustausch „Wanne zur Dusche“, der oft in wenigen Stunden realisiert wird und den gefährlichen, hohen Einstieg beseitigt. Wenn uneingeschränkte Mobilität, zum Beispiel mit einem Rollator, im Vordergrund steht, ist eine vollständige, bodengleiche Sanierung die ideale Lösung. Wesentliche Merkmale für die Sicherheit sind ein schwellenloser Einstieg, eine rutschhemmende Oberfläche der Klasse R10 oder R11 sowie strategisch platzierte Haltegriffe und ein stabiler Duschsitz, die den individuellen Bewegungsflächen im Bad angepasst werden.
Die Finanzierung einer solchen Maßnahme muss keine unüberwindbare Hürde sein, denn es gibt gezielte Unterstützung. Sofern ein Pflegegrad besteht, bezuschusst die AOK Bayern den Umbau auf Antrag mit bis zu 4.180 Euro pro anspruchsberechtigter Person gemäß § 40 SGB XI. Zusätzlich lässt sich diese Summe mit Förderkrediten wie dem KfW 159 aufstocken. Zudem bietet die BayernLabo mit dem Bayerisches Wohnungsbauprogramm eine weitere wichtige regionale Fördermöglichkeit.
Der Prozess beginnt mit einem unverbindlichen Besichtigungstermin in Ihrem Zuhause in Vöhringen, bei dem ein Fachmann die genauen Maße für die Planung aufnimmt, ganz gleich, ob Sie in Vöhringen oder Illerberg wohnen. Für die fachgerechte Ausführung der Arbeiten können Sie zertifizierte Sanitär-Fachbetriebe über die Handwerkskammer für Schwaben finden. Als erste Anlaufstelle für eine neutrale und kostenfreie Information über alle Zuschüsse und Möglichkeiten dient der Pflegestützpunkt Landkreis Neu-Ulm mit Sitz in der Kantstraße 8, 89231 Neu-Ulm. Je nach Umfang und Ausstattung bewegen sich die Kosten für einen solchen Umbau in der Regel zwischen 2.800 und 9.500 Euro.