Ein barrierefreier Badumbau in Straubing schafft nicht nur Sicherheit, sondern schenkt auch ein großes Stück Lebensqualität und Entlastung im Pflegealltag. Eine schnelle und kostengünstige Lösung ist der Teilaustausch „Wanne zur Dusche“, der oft in wenigen Stunden realisiert wird und den gefährlichen, hohen Einstieg beseitigt. Wenn uneingeschränkte Mobilität, zum Beispiel mit einem Rollator, im Vordergrund steht, ist eine vollständige, bodengleiche Sanierung die ideale Lösung. Wesentliche Merkmale für die Sicherheit sind ein schwellenloser Einstieg, eine rutschhemmende Oberfläche der Klasse R10 oder R11 sowie strategisch platzierte Haltegriffe und ein stabiler Duschsitz, die den individuellen Bewegungsflächen im Bad angepasst werden.
Am Anfang des Projekts steht eine individuelle Beratung direkt bei Ihnen vor Ort in Straubing – sei es in Alburg oder Ittling – um die baulichen Gegebenheiten zu erfassen und ein präzises Aufmaß zu erstellen. Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hilft Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten SHK-Handwerksbetrieb, der den Umbau professionell durchführt. Für eine neutrale und kostenfreie Erstberatung zu allen Möglichkeiten und Zuschüssen können Sie sich an den Stadt Straubing / Fachstelle Senioren und Wohnberatung in der Am Platzl 31, 94315 Straubing wenden. Je nach Umfang und Ausstattung bewegen sich die Kosten für einen solchen Umbau in der Regel zwischen 2.800 und 9.500 Euro.
Die Finanzierung einer solchen Maßnahme muss keine unüberwindbare Hürde sein, denn es gibt gezielte Unterstützung. Sofern ein Pflegegrad besteht, bezuschusst die AOK Bayern den Umbau auf Antrag mit bis zu 4.180 Euro pro anspruchsberechtigter Person gemäß § 40 SGB XI. Ergänzend zum Pflegekassenzuschuss können zinsgünstige Darlehen wie der KfW 159 in Anspruch genommen werden. Zudem bietet die BayernLabo mit dem Bayerisches Wohnungsbauprogramm eine weitere wichtige regionale Fördermöglichkeit.