Ein barrierefreier Badumbau in Stolberg (Rhld.) steigert die Eigenständigkeit von pflegebedürftigen Personen maßgeblich und vereinfacht die tägliche Hilfeleistung für Sie als Pflegeperson. Häufig stellt der hohe Badewannenrand die größte Barriere dar. Eine zügige Lösung ist die Teilsanierung, bei der die alte Badewanne durch eine geräumige, leicht zugängliche Dusche ersetzt wird – oft innerhalb eines Tages. Wer auf Nummer sicher gehen und für die Zukunft planen will, sollte eine vollständige Sanierung mit einem ebenerdigen Duschbereich in Betracht ziehen. Die Sicherheit wird durch den Einsatz von rutschhemmenden Fliesen (Klasse R10/R11), die Montage von Haltegriffen an wichtigen Stellen und einen stabilen Sitz in der Dusche maximiert. Ausreichende Bewegungsflächen sind dabei unerlässlich, um auch mit einem Rollator oder bei der Hilfestellung durch eine zweite Person genügend Platz zu haben.
Am Anfang steht immer eine kostenlose Beratung vor Ort, bei der ein Experte Ihr Bad in Stolberg (Rhld.) exakt ausmisst, um eine präzise Planungsgrundlage zu schaffen. Geeignete und seriöse Handwerksbetriebe für den Umbau in Stolberg (Rhld.), egal ob in Atsch oder Breinig, lassen sich über die Handwerkskammer Aachen finden. Für eine neutrale und kostenfreie Erstberatung zu allen Fragen rund um Umbau und Förderung steht Ihnen der Pflegestützpunkt der AOK Rheinland/Hamburg: Stolberg in der Sonnentalstr. 2, 52222 Stolberg (Rheinland) zur Seite. Die Preisspanne für einen derartigen Umbau liegt, je nach Ausstattung und baulichem Aufwand, normalerweise zwischen 2.800 und 9.500 Euro.
Die Kosten für eine solche Maßnahme müssen nicht allein getragen werden. Wenn ein Pflegegrad anerkannt ist, bezuschusst die AOK NordWest / AOK Rheinland Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds (§ 40 SGB XI) mit bis zu 4.180 Euro. Dieses Geld kann gezielt für den Austausch der Badewanne gegen eine Dusche verwendet werden. Sollte dieser Betrag nicht ausreichen, kann die Finanzierungslücke durch das zinsgünstige Darlehen KfW 159 geschlossen werden. Zusätzlich gibt es in NRW über die NRW.BANK und das Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau weitere Fördermittel, die sich häufig mit den Pflegekassenzuschüssen kombinieren lassen und die finanzielle Last für Familien spürbar reduzieren.