Ein barrierefreier Badumbau in Hamburg stellt eine wesentliche Erleichterung für den Alltag von pflegebedürftigen Personen und deren Familien dar. In vielen Fällen reicht es aus, die Badewanne im Rahmen einer Teilsanierung durch eine geräumige Dusche zu ersetzen, was oft nur wenige Stunden dauert. Wer maximale Sicherheit und Bequemlichkeit wünscht, entscheidet sich für eine Komplettsanierung, die einen ebenerdigen und somit stolperfreien Einstieg gewährleistet. Bei der Umsetzung muss auf wichtige Details geachtet werden, wie rutschhemmende Fliesen (R10/R11), die sichere Installation von Haltegriffen, einen einklappbaren Sitz in der Dusche und großzügige Bewegungsflächen für Rollator- oder Rollstuhlnutzer.
Die Finanzierung eines solchen Umbaus im Stadtgebiet von Hamburg wird durch verschiedene Stellen unterstützt. Liegt ein Pflegegrad vor, kann bei der zuständigen AOK Rheinland/Hamburg ein Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gemäß § 40 SGB XI in Höhe von bis zu 4.180 Euro pro Person beantragt werden. Ergänzend lässt sich die Finanzierung durch den Kredit KfW 159 der Kreditanstalt für Wiederaufbau aufstocken. Darüber hinaus stellt speziell in Hamburg die IFB Hamburg über das Programm Barrierefreier Umbau von Mietwohnungen zusätzliche Fördermittel bereit, die sich häufig kombinieren lassen und die finanzielle Last für Familien senken.
Am Anfang steht immer ein persönlicher Termin vor Ort, beispielsweise in St. Pauli oder Altona, um die genauen Maße für die Planung aufzunehmen. Qualifizierte und zuverlässige SHK-Fachbetriebe für die Umsetzung finden Sie über die Handwerkskammer Hamburg. Eine unabhängige und ausführliche Beratung zu allen Optionen erhalten Sie beim Pflegestützpunkt Hamburg-Mitte in der Caffamacherreihe 1-3, 20355 Hamburg. Die Kosten für ein solches Projekt variieren je nach Sanierungsumfang und Produktauswahl und liegen typischerweise zwischen 2.800 und 9.500 Euro.