Ein barrierefreier Badumbau in Coburg schafft nicht nur Sicherheit, sondern schenkt auch ein großes Stück Lebensqualität und Entlastung im Pflegealltag. Besonders der Umbau von der Badewanne zur Dusche stellt eine effiziente Teilsanierung dar, die den riskanten, hohen Einstieg vermeidet und meist an nur einem Tag abgeschlossen ist. Für maximale Bewegungsfreiheit, etwa mit einem Rollator, empfiehlt sich eine bodengleiche Komplettsanierung. Wesentliche Merkmale für die Sicherheit sind ein schwellenloser Einstieg, eine rutschhemmende Oberfläche der Klasse R10 oder R11 sowie strategisch platzierte Haltegriffe und ein stabiler Duschsitz, die den individuellen Bewegungsflächen im Bad angepasst werden.
Am Anfang des Projekts steht eine individuelle Beratung direkt bei Ihnen vor Ort in Coburg – sei es in Scheuerfeld oder Neuses bei Coburg – um die baulichen Gegebenheiten zu erfassen und ein präzises Aufmaß zu erstellen. Die Handwerkskammer für Oberfranken hilft Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten SHK-Handwerksbetrieb, der den Umbau professionell durchführt. Eine kostenlose und unabhängige Beratung zu Fördermitteln und den verschiedenen Umbauvarianten erhalten Sie beim Pflegestützpunkt Coburg in der Oberer Bürglaß 1, 96450 Coburg. Rechnen Sie je nach Ausstattungsvariante und baulichen Gegebenheiten mit einem Kostenrahmen von etwa 2.800 bis 9.500 Euro für die Maßnahme.
Die Finanzierung einer solchen Maßnahme muss keine unüberwindbare Hürde sein, denn es gibt gezielte Unterstützung. Bei Vorliegen eines Pflegegrades gewährt die zuständige AOK Bayern auf Antrag einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen nach § 40 SGB XI von bis zu 4.180 Euro pro Person. Ergänzend zum Pflegekassenzuschuss können zinsgünstige Darlehen wie der KfW 159 in Anspruch genommen werden. Die BayernLabo stellt über das Bayerisches Wohnungsbauprogramm ebenfalls finanzielle Mittel bereit, um das selbstständige Wohnen zu fördern.